01 May 2026, 18:04

Audi formt Führungsetage um und setzt auf Hybridstrategie und China-Expansion

Oranges Elektroauto in einer Ausstellungshalle umgeben von einer Gruppe von Menschen, mit Stühlen und einem Wagen rechts und Geschäften im Hintergrund.

Audi formt Führungsetage um und setzt auf Hybridstrategie und China-Expansion

Die Audi Group hat eine Reihe hochkarätiger Personalentscheidungen bei ihren Marken bekannt gegeben und damit die Führung an wichtigen Standorten und Tochtergesellschaften neu geordnet. Die Veränderungen erfolgen im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung des Konzerns, insbesondere in den Bereichen Entwicklung von Elektrofahrzeugen und Marktexpansion. Mehrere Führungskräfte übernehmen neue Aufgaben in Deutschland, Italien und China.

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Fred Schulze, bisheriger Leiter des Audi-Werks in Neckarsulm, wechselt nach China und wird dort CEO des Joint Ventures mit SAIC. In seiner neuen Rolle konzentriert er sich auf die Expansion der Audi-Schwestermarke in der Region, darunter die Markteinführung des Audi E5 Sportback sowie des für 2027 geplanten E7X. Er folgt auf Fermín Soneira, der nun eine andere Position innerhalb des Konzerns übernimmt.

Fermín Soneira wurde zum Technologievorstand (CTO) von Automobili Lamborghini ernannt und löst damit Rouven Mohr ab, der im März 2026 als Leiter der Technischen Entwicklung in den Vorstand der Audi AG gewechselt war. Soneira wird die technische Ausrichtung Lamborghinis in einer Phase des Wandels begleiten: Die Marke setzt nun bis 2030 stärker auf Plug-in-Hybride statt auf rein elektrische Modelle.

Auch das Audi-Projekt „Lanzador“, ursprünglich als rein elektrisches Hochleistungs-Luxusfahrzeug geplant, wird stattdessen als Plug-in-Hybrid debütieren. Diese Anpassung spiegelt die geringere Nachfrage nach rein elektrischen Fahrzeugen in diesem Segment wider.

Am Standort Neckarsulm übernimmt Thomas Bogus die Werksleitung von Schulze. Bogus, zuvor Direktor der inzwischen geschlossenen Audi-Niederlassung in Brüssel, wird die zukünftige Entwicklung des Standorts vorantreiben. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die stärkere Integration von Künstlicher Intelligenz in Produktion, Standortplanung und operative Prozesse.

Ziel dieser Führungswechsel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Audi-Marken und Divisionen zu intensivieren. Durch besseren Wissensaustausch in den Bereichen Technische Entwicklung, Produktionskompetenz und regionale Marktstrategien soll die Position des Konzerns gestärkt werden.

Die Umbesetzungen bringen erfahrene Führungskräfte in Schlüsselpositionen, während Audi sich an veränderte Marktbedingungen anpasst. Sowohl Lamborghinis überarbeitete Elektrifizierungsstrategie als auch Audis Expansion in China werden nun von den neu berufenen Managern gesteuert. Ihre Arbeit wird die Ausrichtung des Unternehmens in den Bereichen Hybridtechnologie, Produktionsinnovation und globales Wachstum prägen.

Quelle