Fußball-Wunder in München? Was Bergamos Trainer zu sagen hat - Atalanta vor historischem Comeback-Versuch gegen den FC Bayern
Atalanta steht vor einer fast unmöglichen Aufgabe im Achtelfinale der Champions League. Die Italiener müssen eine 1:6-Niederlage aus dem Hinspiel gegen den FC Bayern München wettmachen – das größte Defizit in der K.-o.-Phase der Wettbewerbsgeschichte. Noch nie hat ein Team einen solchen Rückstand aufgeholt.
Cheftrainer Raffaele Palladino sprach von einem "Berg, der bestiegen werden muss". Als letzter verbleibender italienischer Verein im Achtelfinale lastet zusätzlicher Druck auf Atalanta, eine Reaktion zu zeigen.
Palladino wollte nicht über ein Weiterkommen spekulieren, sondern betonte stattdessen die Bedeutung eines "würdevollen Auftritts". Seine Spieler sollen die "Wut und Enttäuschung" nach der deutlichen Niederlage in Bergamo in Energie umwandeln.
Der Trainer forderte "Stolz" und ein "perfektes Spiel" in der Allianz Arena. Er räumte ein, dass die Mannschaft aus der "Demütigung" des Hinspiels lernen müsse, in dem Bayern in allen Belangen überlegen war.
Italienische Topklubs wie Juventus, die AS Rom oder Inter Mailand waren zwar schon oft in dieser Runde – doch keiner von ihnen stand je vor einem solchen Rückstand. Palladinos Team muss nun Geschichte schreiben – oder zumindest ein wenig Ehrgeiz zurückgewinnen – gegen einen FC Bayern, der sie letzte Woche deklassierte.
Atalanta reist nach München – ohne Spielraum für Fehler. Ein Sieg allein reicht nicht; es braucht ein historisches Comeback, um weiterzukommen. Die Partie wird zeigen, ob die Mannschaft aus der Blamage eine Leistung machen kann, an die man sich erinnert.






