Ashura-Marsch in Berlin-Mitte bleibt trotz Hitze und großer Teilnehmerzahl friedlich
Marie GüntherAshura-Marsch in Berlin-Mitte bleibt trotz Hitze und großer Teilnehmerzahl friedlich
Ashura-Marsch in Berlin-Mitte weitgehend friedlich verlaufen
Gestern Nachmittag fand in Berlins Bezirk Mitte ein als Ashura-Marsch bezeichneter Demonstrationszug statt. Auf dem Höhepunkt der Veranstaltung versammelten sich bis zu 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bei klarem Himmel begann die Kundgebung, doch bald machte sich die Hitze bemerkbar.
Der Marsch startete am Berliner Dom und folgte einer festgelegten Route durch das Stadtzentrum. Er führte über die Straße Unter den Linden, die Charlottenstraße, die Französische Straße und die Markgrafenstraße, bevor er am Gendarmenmarkt endete. Die offizielle Auflösung der Versammlung erfolgte gegen 20:30 Uhr.
Die Polizei begleitete die Veranstaltung mit erhöhter Aufmerksamkeit, meldete jedoch keine Straftaten. Es gab weder provokative Parolen, Reden oder Transparente noch das Zeigen umstrittene Fahnen; auch sonstige Verstöße blieben aus. Die Organisatoren arbeiteten konstruktiv mit den Behörden zusammen, verzichteten auf geplante Zwischenkundgebungen und unterbrachen den Marsch kurzzeitig für Pausen und die Verteilung von Wasser.
Während des Zuges griff die Polizei ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern aneinandergebunden waren. Einige Teilnehmer – darunter auch Kinder – verließen die Veranstaltung vorzeitig wegen der extremen Temperaturen. Mehrere Personen benötigten medizinische Hilfe aufgrund hitzebedingter Kreislaufprobleme.
Trotz der wetterbedingten Herausforderungen endete der Ashura-Marsch ohne Zwischenfälle. Die Polizei bestätigte, dass die Demonstration durchgehend friedlich blieb. Gegen Ende der Kundgebung kümmerten sich Sanitätsteams um die von der Hitze betroffenen Teilnehmer.
