22 March 2026, 08:05

AOK-Streik am 14. Januar: 55.000 Beschäftigte legen bundesweit die Arbeit nieder

Gruppe von Menschen auf einem Gebäude, die ein Transparent halten, mit einem Baum links und Glasfenstern im Hintergrund, die scheinbar für die deutsche Regierung protestieren.

AOK-Streik am 14. Januar: 55.000 Beschäftigte legen bundesweit die Arbeit nieder

Rund 55.000 Beschäftigte der AOK in ganz Deutschland wollen am 14. Januar 2026 in den Streik treten, nachdem die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind. Die Gewerkschaft für Soziale Versicherung (GdS) hat zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen und verweist dabei auf steigende Lebenshaltungskosten sowie die Frustration über die festgefahrenen Gespräche mit dem Krankenversicherer.

Bei dem eintägigen Ausstand werden die Mitarbeiter die Arbeit niederlegen; zudem ist eine Kundgebung vor dem AOK-Bundesverband in Berlin geplant. GdS-Bundesvorsitzender Maik Wagner machte die Weigerung der AOK, sich auf substanzielle Lohnverhandlungen einzulassen, für die Eskalation verantwortlich. Die Beschäftigten fordern höhere Gehälter, mehr Urlaubsansprüche und eine bessere Wertschätzung ihrer Arbeit.

Die ebenfalls am Konflikt beteiligte Gewerkschaft ver.di pocht auf eine pauschale monatliche Gehaltserhöhung von 300 Euro für alle Mitarbeiter sowie 150 Euro zusätzlich für Auszubildende über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Zwar hat die GdS keine konkrete Forderung nach einem durchschnittlichen Lohnniveau veröffentlicht, doch spiegeln die Vorschläge die wachsende Sorge um die Bezahlbarkeit wider.

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Kunden müssen am Streiktag mit Einschränkungen rechnen: In den regionalen Servicezentren könnte es zu längeren Wartezeiten kommen, und der telefonische Support wird voraussichtlich nur eingeschränkt verfügbar sein. Die ersten offiziellen Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der AOK sind für den 14. und 15. Januar in Berlin angesetzt.

Der Streik wird die AOK-Dienstleistungen bundesweit beeinträchtigen und Tausende Versicherte betreffen. Da die Gespräche genau an diesem Tag beginnen, müssen beide Seiten zügig eine Einigung finden, um weitere Arbeitskampfmaßnahmen zu vermeiden. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Beschäftigten Verbesserungen bei Löhnen und Arbeitsbedingungen erreichen.

Quelle