23 May 2026, 18:04

AfD überholt CDU/CSU: Warum die Rechtspopulisten jetzt stärker sind als je zuvor

Mit der AfD umgehen

AfD überholt CDU/CSU: Warum die Rechtspopulisten jetzt stärker sind als je zuvor

Die Unterstützung für die rechtspopulistische AfD in Deutschland wächst rasant. Aktuelle Umfragen zeigen, dass sie die konservative CDU/CSU in der bundesweiten Rangliste überholt hat. Der Wandel kommt zu einer Zeit, in der wirtschaftliche Belastungen und steigende Lebenshaltungskosten die Wähler zunehmend zu radikaleren politischen Alternativen treiben.

Die AfD inszeniert sich als Stimme des nationalen Eigeninteresses und behauptet, die Anliegen dessen zu vertreten, was sie als „etablierte Mehrheit“ bezeichnet. In Sachsen-Anhalt kommt die Partei mittlerweile auf über 40 Prozent Zustimmung und nähert sich damit einer absoluten Mehrheit in der Region.

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Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten verschärfen sich bundesweit. Die Inflation hat Grundgüter wie Lebensmittel, Restaurantbesuche und Reisen deutlich verteuert. Auch der Konflikt mit dem Iran treibt die Spritpreise in die Höhe – Benzin, Heizöl und Erdgas werden immer teurer. Experten warnen, dass die aktuelle Krise tiefer geht als die Coronapandemie und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sowie den Wohlstand bedroht.

Angesichts der Furcht vor wirtschaftlichem Niedergang wenden sich immer mehr Wähler der AfD zu. Viele sehen in der Partei ein Mittel, um sich gegen das zu wehren, was sie als ungerechte Verteilungskämpfe empfinden. Einige konservative Kommentatoren fordern bereits, die CDU/CSU solle mit der AfD zusammenarbeiten, um gemeinsame politische Vorhaben umzusetzen. Doch die jüngere restriktivere Migrationspolitik der Union hat den Aufschwung der AfD nicht bremsen können – und auch die aktuelle Haltung wird den Trend voraussichtlich nicht umkehren.

Sollten sich diese Entwicklungen fortsetzen, könnte es bald nahezu unmöglich werden, eine Regierung ohne die AfD zu bilden. Der wachsende Einfluss der Partei spiegelt die verbreitete Verunsicherung über wirtschaftliche Stabilität und nationale Identität wider. Die politische Landschaft in Deutschland steht in den kommenden Monaten vor weiteren Umbrüchen.

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